Aktuelles

Kirchengemeinde Dettingen erhält eine Dreierspitze

Die evangelische Kirchengemeinde Dettingen erhält eine Dreierspitze. In das Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde in Dettingen zieht Leben ein. Zum 30. August wird dort die Vikarin Sylvie Avakian mit Ihrer Familie ihre neue Heimat finden. Frau Avakian wird bis zum Ende ihres Vikariats von Frau Pfarrerin Fritsch begleitet. Gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat werden Frau Avakian und Frau Pfarrerin Fritsch die Kirchengemeinde leiten. Frau Pfarrerin Fritsch, die als Vertretung im Kirchenbezirk Sulz eingestellt wurde, erhält für diese Zeit durch Herrn Dekan Vallon einen Teilauftrag für die Kirchengemeinde Dettingen. Herr Dekan Vallon wird Frau Avakian und Frau Fritsch im Rahmen des Gottesdienstes im Grünen im Schloßgarten in Glatt am 08.09.2019 um 10.00 Uhr der Gemeinde vorgestellt.

Sommerpredigtreihe zum Thema "Frieden"

"Suche den Frieden und jage ihm nach!" So lautet die biblische Jahreslosung für das Jahr 2019. In der Sommerpredigtreihe der evangelischen Kirchengemeinden rund um Sulz und Horb geht es um diesen biblischen Satz und das Thema Frieden. In den Gottesdiensten während der Sommerferien werden unterschiedliche biblische und theologische Zugänge zum Thema Frieden eröffnet. Dazu laden die fünf Kirchengemeinden Sulz-Holzhausen, Hopfau-Dürrenmettstetten, Dettingen, Horb und Mühlen ein.

Frieden ist mehr als Abwesenheit von Streit und Krieg, sondern eine tiefe Sehnsucht nach einem gerechten, und alle Feindschaft überwindenden Miteinander der ganzen Schöpfung. Frieden ohne Gerechtigkeit ist unmöglich: ".....dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen;" - so stellt Psalm 85 den engen Zusammenhang von Gereichtigkeit und Frieden dar. Ausgehend von Psalm 85 richtet Pfarrerin Susanne Veith den Blick auf ein "art-gerechtes", nachhaltiges Leben.
Pfarrer Michael Keller verbindet die Frage nach Frieden mit dem Lebensende: "In Frieden sterben?" - Ein Leben verläuft nie eben und gradlinig. Es geht nie alles glatt auf. Darum muss am Ende eines Lebens manches unerledigt und unabgeschlossen zurückgelassen werden. Können Menschen angesichts dessen in Frieden sterben?
Pfarrer Wolfgang Müller richtet den Blick auf den inneren Frieden des Menschen. Zwar schreit eine perfekte Welt nach perfekten Menschen. Aber Gott sagt: Du bist wunderbar, wertvoll und würdig, weil du gewollt, geliebt und geschaffen bist. Du bist du, das ist der Clou.
Über ein biblisches Gebet, dem Psalm 113 wird Dekan Ulrich Vallon predigen. Seine Predigtfragen zum Thema lautet: "Auf Augenhöhe leben - wie geht das in einer Welt, die uns häufig verunsichert? Hilfreich wäre eine starke Hand, die uns hält und die Welt ordnet. Könnte Gott nicht so für uns da sein?"
Das jüdische Wort "Schalom" wird Pfarrer Johannes Unz in den Mittelpunkt des Gottesdienstes und seiner Predigt stellen. Schalom wird normalerweise mit dem Begriff "Friede" übersetzt. Im ursprünglichen jüdischen Wortsinn meint das Wort aber viel mehr: Vollständigkeit, Wohlsein, Wohlergehen, Fülle und Heil. Ausgehend von diesen unterschiedlichen Bedeutungen wird in der Predigt die Beziehung zwischen Judentum und Christentum zur Sprache kommen.
Vikar Scheld wird der Frage nachgehen, wie man Frieden nachjagt. Frieden ist flüchtig und schnell verschwunden. Anhand von der Erzählung wie Petrus im Wasser versinkt, wird er überlegen, wie Friede greifbar bleibt.
Pfarrerin Stefanie Fritz wird in ihrem Gottesdienst von Friedensstiftern erzählen und bezieht sich auf die Worte von Sophie Scholl: "Einer muss ja doch mal schließlich damit anfangen!". Sich für Frieden einzusetzen ist nicht immer leicht und manchmal sogar gefährlich. Diese Erfahrung machten auch die Mitglieder der Weißen Rose, die den Nazis Widerstand leisteten. Was bringt Menschen dazu, sich unter Gefahr für Frieden einzusetzen?
Alle Predigten werden mehrmals in verschiedenen Gottesdienstorten gehalten. Die folgende Übersicht gibt Auskunft, wann und wo die Gottesdienste stattfinden werden. So sind die Gemeindeglieder dazu eingeladen auch Gottesdienste in Nachbargemeinden zu besuchen und sich gegenseititg kennen zu lernen.

"In Frieden sterben?" Pfarrer Keller
28.07. (9.00 Uhr Hopfau/10.15 Uhr Dürrenmettstetten), 04.08. (9.00 Uhr Sulz/10.15 Uhr Holzhausen), 11.08. (10.00 Uhr Glatt), 18.08. (9.20 Uhr Mühlen/10.30 Uhr Horb)
"Der innere Friede" Pfarrer Müller
28.07. (9.00 Uhr Dettingen/10.30 Uhr Glatt), 04.08. (9.00 Uhr Hopfau/10.15 Uhr Dürrenmettstetten), 11.08. (9.00 Uhr Holzhausen/10.15 Uhr Sulz)
"Shalom" Pfarrer Unz
25.08. (10.00 Uhr Rexingen), 01.09. (9.00 Uhr Hopfau/10.15 Uhr Dürrenmettstetten), 08.09. (9.00 Uhr Holzhausen/10.15 Uhr Sulz)
"Dem Frieden nachjagen" Vikar Scheld
04.08. (10.30 Uhr Horb), 11.08. (9.00 Uhr Hopfau/10.15 Uhr Dürrenmettstetten)
"An Gottes starker Hand" Dekan Vallon
25.08. (9.00 Uhr Sulz/10.15 Uhr Holzhausen), 01.09. (9.20 Uhr Mühlen/10.30 Uhr Horb), 08.09. (10.00 Uhr Glatt - Gottesdienst im Grünen)
"Friedensstifter - Friede braucht Mut" Pfarrerin Fritz
28.07. (9.00 Uhr Sulz/10.15 Uhr Holzhausen), 04.08. (10.00 Uhr Dettingen), 18.08. (9.00 Uhr Hopfau/10.15 Uhr Dürrenmettstetten)
"Art-gerecht leben" Pfarrerin Veith
01.09. (9.00 Uhr Sulz/10.15 Uhr Holzhausen), 08.09. (10.00 Uhr Horb-Flößerwasen)

 

 

 

Leben mit Gott verbinden

Der Evangelische Kirchenbezirk Sulz am Neckar greift eine Initiative aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Ludwigsburg auf und ruft zu den Wahlen 2019 in Europa, Kommunen und Kirche auf

- Vor Gott sind alle Menschen gleich.
Sie alle sind Geschöpfe und Ebenbild Gottes. Deshalb ist die Würde des Menschen unantastbar.
- Gott will, dass Menschen in Frieden zusammenleben.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Kirchen Orte sind, in denen demokratisch miteinander umgegangen wird und Menschenrechte gelebt werden.
- Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und
  der Besonnenheit.

Deshalb wenden wir uns gegen alle Versuche, Angst und Hass zu schüren und Feindschaft zu säen. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Gesellschaft sozial gestaltet wird und allen Menschen Teilhabe ermöglicht.
- Gott will, dass wir unsere Nächsten lieben, ganz gleich, wer unsere Nächsten sind.
Wer Menschen verächtlich macht, weil sie anders oder fremd sind, handelt gegen Gotts Gebote. Deshalb wehren wir uns gegen alle Versuche, Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer religiösen und politischen Anschauung, ihrer sexuellen Orientierung, Sprache oder Behinderung auszugrenzen.
- Gott stellt Fremde und Benachteiligte unter besonderen Schutz.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alltägliche Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Extremismus nicht klein geredet werden. Wir stellen uns an die Seite derer, die angefeindet werden, weil sie als "fremd'" angesehen werden, oder weil sie sich für Geflüchtete und Benachteiligte engagieren.
- Gott will, dass Menschen in Gerechtigkeit und Solidarität leben.
Deshalb verbinden wir uns in unserem Engagement mit Christinnen und Christen weltweit. Wir pflegen den ökumenischen und interreligiösen Dialog und suchen Bündnisse mit allen Menschen guten Willens für das Leben in der Einen Welt.

Wir bitten alle Gemeindeglieder auf der Grundlage dieses Aufrufs die Positionen und Programme der verschiedenen Beteiligten bei den Europawahlen, den Kommunalwahlen und den Kirchenwahlen zu überprüfen und zu bewerten.

Wir bringen diesen Aufruf in das Gespräch mit Kandidierenden ein und entwickeln weitere Angebote.

Wir fordern Christinnen und Christen dazu auf, sich zu informieren, sich zu engagieren und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Schließlich haben wir alle den Auftrag "Salz der Erde und Licht der Welt" zu sein.

 

 

Kirchenwahl 2019

Liebe Gemeindeglieder,

am 1. Advent 2019 wählen Sie die Kirchengemeinderäte und Kirchenältesten in Ihrer Gemeinde; in Württemberg dazu noch die Mitglieder der Landessynode. Unseren Landeskirchen ist diese demokratische Beteiligung durch Wahlen und in den Leitungsgremien ein besonderes Anliegen.
Bevor die Kirchenwahlen stattfinden, suchen die Gemeinden Kandidierende für diese wichtigen Ämter.
Rund 15.000 Menschen bringen derzeit als Kirchengemeinderäte und Kirchenälteste ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit ein, um die Gemeinden vor Ort zu leiten. Erst durch Sie werden Leben und Wirken in unseren knapp 2.300 Kirchengemeinden in Baden und Württemberg in ihrer Vielfalt möglich. Viele von ihnen stellen sich erneut für das Amt zur Verfügung.
Vielleicht können auch Sie sich vorstellen, zu kandidieren. Oder Sie überlegen sich als amtierende Älteste oder Kirchengeeinderäte, andere anzusprechen. Menschen mit unterschiedlichen Gaben, mit kreativen Ideen und eigenen Vorstellungen von Kirche. Wie es schon im Neuen Testament beschrieben ist. "Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist" (1. Korinther 12.4).
Wir freuen uns sehr, wenn Sie bereit sind, sich für unsere Kirche und den christlichen Glauben vor Ort einzusetzen!
Wir laden Sie ein, am 1. Advent 2019 von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Wählen Sie - und unterstützen Sie damit Ihre Kandidaten und Gemeinden.

Mit herzlichen Segenswünschen